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Pitch & Scratch – Together

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Man hat es oder man hat es einfach nicht. Pitch & Scratch aus Hamburg haben es: das gewisse Etwas, das man braucht um funky Grooves für das Jahr 2012 machen zu können.
Bereits vor 3 Jahren haben sie für eine mittelschwere Überraschung mit ihrem Album „Hamburg Hustle“ gesorgt. Diese Scheibe atmete Block Party Stimmung pur. HipHop-Beats hüpften um wohl dosierte Jazz, Funk und Soul-Säule, die genau dafür gebaut bzw. nachbaut wurden. Es war aber keine der so propagierten Retro-Renaissance-Scheiben. Man hörte es jedem Ton an, dass die Architekten dieses Soundgebäude nicht für Museumszwecke gebaut hatten. Alt ist gut. Sehr gut sogar. Jedoch bitte immer mit einer frischen Komponenten zur Gegenwart. Diesem Ansinnen sind sie weiterhin treugeblieben – und lassen, im Gegensatz zum Überholspurmodel „Jan Delay & Disko No.1“, die Popattitüde etwas außen vor.
Auf ihrem zweiten Album schaffen Pitch & Scratch ihr Meisterstück. „Together“ atmet durch jede Zelle den warmen Sound der 1970er und verneigt sich tief vor den Meisterwerken dieser Zeit. Die HipHop-Beats weichen den klassischen Ansätzen mit Rhodes, Wah-Wah-Riffs, starken Bläsern und ansteckenden Drums. Dabei werden sie von dem Blues-Crooner Wayne Martin, UK-Rapkünstler Seanie T, dem Spitter Alex Prince und der brasilianischen Sängerin Leila Pantel unterstützt. Das 1beat.de-Album des Monats Mai. Ohne wenn und aber ist das hier ein Pflichtkauf.

Text: Peter Parker

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