Blog

MPM: 7inches-Pack unter den Weihnachtsbaum

45_600

Das Kölner Label für Freunde hochwertiger Grooves aus den Bereichen Jazz, Funk, HipHop und mehr hat nun vor Weihnachten ein limitierte Single-Box mit feinstem Sound auf den Markt geworfen!

Linernotes von Labelmaster Olski:

Record 1

DJ Day – Four Hills
(D.Beebe)
Produced by DJ Day
First released in 2005 on the 12“ “Gone Bad” (MPM 015).

Der Beat, mit dem das Beatding bei MPM starte. DJ Day hatte ich bei Soulstrut.com getroffen
und wir brauchten noch einen Song für die B-Seite seiner ersten 12” “Gone Bad”… Das Jahre
später Nas, Jay-Z und Rick Ross den Beat (dezent anders geflippt) voicen würden war zu
diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Oder um es mit Chuck D und Guru zu sagen: B-Side wins
again and rap is an art, you don’t own no loops.

Suff Daddy – Gnac
(D.Borman)
Produced by Suff Daddy
First released in 2011 on the 7“ “Gnac” (MPM 104).

Big up King Tee! Suff genehmigt sich hier ausnahmsweise mal einen Conagc statt Gin. Das von
Robert Winter und Hade in Prag gedrehte Video zum Song ist Legende. Die Orginial 7” auf 400
Stück zu limitieren erwies sich allerdings als Schnapsidee. Nach zwei Wochen war sie aus und
zuviele Fans blieben nüchtern. Soll nicht wieder vorkommen.

Record 2

Fleur Earth – Ausdruck
(F.Mounga, H.Hodn)
Produced by Hulk Hodn
First released in 2008 on the LP “Skurreal” (MPM 062).

“Sie hatte diesen Ausdruck im Gesicht, der mein faszinierte” Mit Zeilen wie dieser hat sich Fleur
Earth für immer in mein Musikherz gesungen. Forever, ever! Der Beat ist von Hulk Hodn und der
Song stammt von Fleur’s lange vergriffener erster LP, die die erste Albumproduktion von Twit
One war. Eine Blume bleibt eine Blume bleibt eine Blume.

Miles Bonny – Gil Scott Heron Lament
(M.Bonny, F.Göppel)
Produced by Dexter
Unreleased. Recorded in the week after Gil Scott Heron’s untimely passing on May 27th in 2011.

Wenige Tage nach Gil Scott Heron’s Tod hatte Dexter den Beat ins Netz gestellt. Eine Woche
später hatte Miles seine Lyrics dazu recordet. Der Sound ist Garage, doch selten hat mich eine
Hommage so berührt wie diese.

Record 3

A-ko – Soul 69
(N.Wiley)
Produced by A-ko
First released in 2004 on the 7″ “Soul 69” (MPM 012).

2003 traf ich im Internet einen 17-jährigen Digger aus Des Moines, Iowa. Bei Soulstrut galt er
für die kommenden 18 Momate als der nächste DJ Shadow. Sein roher Cut-up Soul ist bis heute
unerreicht. Leider wandte er sich nach einer 7” und einer 12” dem Sammeln von Vintage Mopeds
zu.

Twit One – Hornoxn
(T.Purnell)
Produced by Twit One
Unreleased. 2012.

Twit Boogie live und direkt aus dem Paradise Treehouse. Nuff said.

Record 4

Breakout – Planet Rock (Jazz)
(A.Bambataa, A.Baker, R.Hütter, J.Robie)
Produced by Breakout
First released in 2006 on the 12″ “Planet Rock Remix” (MPM 032).

Die Düsseldorf-Bronx-Hannover Connection. Breakout’s Afro-Funk Version von Bambaataa’s
“Planet Rock” repräsentiert den frühen MPM Sound to the fullest. Über ein Jahr haben
Breakout an dem Song geschraubt. Sämtliche Parts live eingespielt und dann in Millionen
Einzelteile zerchoppt und neu zusammengesetzt. Hier gibt es die lang vergriffene Jazz Version.
Danke an Falk “Hawkeye” Schacht der so machen MPM Relesse als Ghost A&R betreute.

Dexter – Moog Boy 4 Life
(F.Göppel)
Produced by Dexter
Unreleased on vinyl. First available on the free download comp “Rap Ohne Lizenz Vol 2”
(2012).

Dexter hat sich im Sommer einen Moog gekauft. “Macht Beats zum Spass und Zeitvetreib.
Geht Gold und Platin” (Deutschrap Memes)

Record 5

Funkommunity – The Light (Eric Lau Remix)
(I.Aesili, R.Frasier)
Produced by Eric Lau
Unreleased on vinyl. Original version appears on the 2012 album “Chequered Thoughts”
(MPM 138).

Von Aukland via London auf deinen Plattenteller. Nachdem Funkommunity ihre Zelte im
Sommer in Belin aufgeschlagen hatten, haben sie auf dem Heimweg nach Neuseeland noch
einen Remix bei Eric Lau abgeholt. Have kiwi soul will travel.

TBRCK – Droptop (Hade Remix)
(T.Jansen)
Produced by Hade
Unreleased on vinyl. Original version appears on the 2012 EP “EP #01” (MPM 141).

Kölner lassen bekanntlich keinen alleine, aber was Hade hier aus TBRCK’s Lowrider Anthem
macht ist selbst für uns Rheinländer nicht mehr normal. Tiefergelegt, umlakiert und mit 808
Rims versehen, geht die Nummer ab wie Schmitz’ Katze!


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>