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Technoide HipHop-Visionen: Kanyes Lieblingsproducer nun solo unterwegs

bronski

Der französische Electro-Zeremonienmeister Brodinski, der sowohl für „Yeezus“ von Kanye West als auch „Vibes“ von Theophilus London produziert hat, bündelt auf seinem Debütalbum „Brava“ sämtliche Einflüsse, die er während der vergangenen Jahre sammeln konnte, zu einem dicken Soundpaket. Mit Rap-Gästen und Sängern aus New York, Atlanta, Los Angeles, Chicago und sogar Australien erschafft Brodinski einen ebenso einzigartigen wie auch stilübergreifenden Sound aus Techno und Rap.

Unter den Gästen sind u.a. ILoveMakonnen, der im Herbst von Drake auf dessen OVO Sound-Label gesignt wurde und beim splash! Festival 2015 auftreten wird, MPA Shitro aus Los Angeles, der kürzlich Kid Ink auf dessen World Tour als Support begleitet hat, Slim Thug aus Houston, Chief Keef-Affiliate SD aus Chicago, Gucci Mane-Partner Chill Will aus East-Atlanta und Phlo Finister aus der Bay Area, die ehemalige Def Jam-Imageberaterin, die momentan mit dem Ex-The Weeknd-Producer Illangelo am gemeinsamen Projekt Youthquaker arbeitet.

Brodinski betrachtete Musik schon sehr früh als unendlichen Klangkosmos ohne Stilgrenzen und Schubladen. Er begann als ganz normales Kid am Computer und wurde über die Jahre vom DJ zum neuen Aushängeschild der aufkeimenden französischen Techno-Szene, schließlich zum gefragten Tastemaker und dauerbeschäftigten Producer für internationale Superstars. „Brava“ erscheint am 06.03.2015 über Parlophone / Warner Music und ist ein Album zum Tanzen und zum Chillen, ein Album ohne Limits und Grenzen geworden. Ein Album, das Brodinskis Lebensstil perfekt widerspiegelt.

Zuerst war er nur ein ganz normales Kid am Computer. Wie so viele andere seiner Generation; einer Generation, deren Musikkultur sich am PC-Keyboard mit nur ein paar Mausklicks generieren lässt. Und auch Brodinski verbrachte den überwiegenden Teil seiner Jugend damit, am Rechner MP3-Files zu bauen. Anfänglich noch in seiner Heimatstadt, der französischen Champagner-Hochburg Reims, später während seines Studiums dann in Lille.

Was damals mit seiner Liebe zu reinem Techno von Erol Alkan bis Andrew Weatherall begann, das erstreckte sich schon bald über Electro-Rock wie Nine Inch Nails bis verswaggten Rap-Acts wie Three 6 Mafia. Schon ganz früh betrachtete Brodinski die Musik als unendlichen Klangkosmos ohne Stilgrenzen und Schubladen; eine Welt, in der einzig und alleine die Leidenschaft und der Antrieb des Künstlers von Bedeutung sind. Schon in Reims verbrachte Brodinski eine Menge Zeit im Studio des befreundeten Produzenten Pierre-Alexandre Busson alias Yuksek, in dem auch ein paar Typen abhingen, die später als Indie Dance Pop-Duo The Shoes bekannt wurden. Eine fruchtbare Kreativ-Umgebung, die ihn schon bald zu ersten Mixen inspirierte, die man an die sich Mitte der Nuller-Jahre entwickelnde Blog-Szene verschickte. Früh wurde Brodinski klar, was seine Profession war und womit er sein Leben verbringen wollte: Musik zu spielen und als DJ zu arbeiten.

Hochgradig fasziniert von der Vorstellung, seine eigene Musik zu teilen, eine Crowd zum Bouncen zu bringen und ganz besondere Vibes mit genreübergreifenden Sets zu erschaffen, folgten bald erste Club-Gigs. In rasender Geschwindigkeit entwickelte sich Brodinski zum neuen Aushängeschild der aufkeimenden French Techno-Szene, machte erste Erfahrungen außerhalb Frankreichs und traf auf gleich gesinnte Künstler, die erst zu Freunden und später zu echten Inspirationen wurden: Darunter zahlreiche renommierte Electro-Größen DJ Mehdi und Ex-Daft Punk-Manager/ Ed Banger-Labelchef Pedro Winter, Tiga oder 2 Many DJs.

2011 folgte schließlich der Launch seines berüchtigten Bromance-Labels, das er zusammen mit seinem Manager Manu Barron betreibt. Bromance – ein Name, der für Brodinski programmatisch ist: So betrachtet er das Leben als organisches Ganzes, in dem seine Karriere und der Spaß mit seinen Freunden untrennbar miteinander verbunden sind. Dementsprechend zählen Label-Künstler wie Gesaffelstein, Club Cheval oder die New Yorkerin Louisahhh!!! zu Brodinskis engsten Freunden, mit denen er sehr viel mehr teilt, als nur seine Turntable-Leidenschaft. An der Spitze dieses handverlesenen Teams der Creme de la Creme des französischen Electro entwickelte sich Brodinski langsam aber sicher vom anfänglichen DJ zum wegweisenden Teamleader, Artistic Director und zum Dance-Music-Zeremonienmeister, der auch der Musik anderer Künstler seinen unverwechselbaren Soundstempel aufdrückte.

Vom DJ zum gefragten Tastemaker, hin zum dauerbeschäftigten Producer für Superstars wie Kanye West oder Theophilus London; nur zwei von ungezählten künstlerischen Seelenverwandten, die Brodinski auf seinen Reisen kennen lernte. Nach all diesen Erfolgen blieb für Brodinski nur eine letzte, große Herausforderung: Ein eigenes Album! Nach Jahren erfolgreicher DJ-Sets rund um den Planeten verschanzte sich der mittlerweile 27-jährige Musiker und Producer vor ein paar Monaten im Studio, um sich schließlich dieser Herausforderung zu stellen. Um seine künstlerische Vision detailgetreu in Klänge zu übersetzen, wandte man sich an zwei langjährige Freunde: DJ Kore, der zuvor mit verschiedenen französischen Rappern sowie dem US-Rap-Ikone Rick Ross gearbeitet hatte, und Producer Myd (der den Labelmates von Club Cheval eine fette Produktion verpasst hat). Im Endergebnis stellt Brodinskis Longplay-Erstling viel mehr, als nur ein normales Debütalbum, sondern vielmehr das Produkt einer tiefen Verbundenheit, Freundschaft und Teamwork in einer extrem entspannten Atmosphäre dar.

Auf „Brava“ bündelt Brodinski heute sämtliche Einflüsse, die er während der vergangenen Jahre sammeln konnte, zu einem dicken Soundpaket. Mit vokalen Rapgästen und Sängern aus New York, Atlanta, Los Angeles, Chicago und sogar Australien erschafft Brodinski einen ebenso einzigartigen wie auch stilübergreifenden Sound aus Techno und Rap. Ein Album zum Tanzen und zum Chillen, ein Album ohne Limits und Grenzen. Ein Album, das Brodinskis Lebensstil perfekt widerspiegelt.

Text: Jan Pasutti


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