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ZION I. reißen Wände ein

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Die Geschichte der Black Panther lebe hier in den Herzen vieler Menschen weiter, sagt der US-Musiker Zion I über seine Wahlheimat Oakland. Die Vielfalt der Stadt und ihre Kultur der Rebellion, die systematischer Ungerechtigkeit durch kollektiven Aktivismus auf der Straße entgegentritt, würden ihn bis heute beeindrucken. Diese und weitere Themen behandelt auch sein neues Album „The Labyrinth“, das ab sofort überall erhältlich ist.

Nach wie vor bilden soziopolitische und tiefgehende persönliche Texte das Grundgerüst der Musik. „I hope to be an example for the next generation; showing that you can live out your dreams and pursue your goals with passion and exuberance”, erklärt der ursprünglich aus Philadelphia stammende Zion I. Das neue Album „The Labyrinth” beschreibt er als melodisch und basslastig. „It was cool being able to hit the people with some new vibes and give them a current window into my world.”

Zion I, das war stets ein Duo, welches einen hervorragenden Ruf in Szenekreisen genoss. Erfolge im Mainstream blieben ihnen jedoch stets verwehrt. Während die Band zu Beginn aus MC Zumbi und DJ K-Genius bestand, wurde letzterer schon früh gegen den Produzenten Amp Live ausgetauscht. „The Labyrinth“ ist nun das erste Album in der Bandgeschichte, für das Zumbi nach der Trennung von Amp Live mit einer Reihe unterschiedlicher Produzenten zusammengearbeitet hat, darunter Ariano, Mikos, Teeko und Decap.

Der Genre sprengende Ansatz brachte Zion I über die Jahre mit so unterschiedlichen Künstlern wie The Roots-MC Black Thought, EDM-Meister Bassnectar und den Rockstars von Linkin Park zusammen. Bühnen teilte er mit großen Namen wie Kendrick Lamar, dem Wu-Tang Clan, Flying Lotus oder Common. Nach über zwei Dutzend Alben, Mixtapes und EPs ist „The Labyrinth“ der nächste progressive stay-true-to-the-core-Entwurf seines Indie-Labels Mind Over Matter. Mit „What We Gone Do” (feat. Jane Hancock) und „Sauce” sind bereits zwei Videos erschienen – die einen ersten Eindruck vermitteln. Hier geht es nicht einfach um Trap – sondern um Bass und Rap in seiner Verbindung, für die ZION I. seit Jahren stehen.


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