Review

J Dilla – The Shining

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Review:

James Yanceys frühzeitiges Ableben ist nun schon zehn Jahre her und man meint die allgemeine Dilla-Manie würde so langsam abflachen, jedoch bleiben seine Songs fettiger als Pommes mit Mayo und daher hat sich BBE dazu entschlossen sein postum vollendetes Werk „The Shining“ als 7-Inch Kollektion herauszubringen.
Das Rerelease enthält neben den zwölf originalen Songs die zugehörigen Instrumentals und erscheint als Box mit zehn Platten (wie passend). Darauf sind Verse von den ganz Großen wie Busta Rhymes, D’Angelo, Common, Pharoahe Monch und einige weitere vertreten. Zudem greift Jay Dee selbst im abschließenden „Won’t Do“ zum Mic.
Das nahezu fertige Album wurde nach Dillas krankheitsbedingtem Tod von seinem Freund und Drummer Karriem Riggins vollendet und wurde somit zur Legende. Und davon, wie sehr Jay Dee die Produktionen einer ganzen Generation durch seinen rauen und tief in Samples verwurzelten Sound beeinflusst hat muss man schon gar nicht mehr erzählen. Zudem zählt „The Shining“ mit Songs wie „Love“, „E = MC2“ und „Baby“ zu den Highlights seiner Solokarriere und steht somit auf Augenhöhe mit weiteren Klassikern wie „Ruff Draft“ und „Donuts“.
Also wer noch nicht genug von dem Wunderknaben aus Detroit hat, ist hier genau richtig. Und dabei wollte ich mich doch gar nicht in die lange Liste der Lobeshymnen einreihen…

Text: Henrik Hu


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