A.R.E. Weapons - Modern Mayhem
Review:
30 Jahre Punk, soll das alles nur ein ,,Great Rock'n'Roll Swindle" gewesen sein? War es besser, das CBGB's verschwinden zu lassen, bevor es zu einer Touri-Futterkrippe a la Hard Rock Cafe mutierte? Sind A.R.E.
Weapons doch verkleidete Hippies? Ein dreifaches ,,Nein, aber..." könnte die Antwort sein, denn bekanntlich sind eben nicht nur schwarz und weiß auf der menschlichen Wahrnehmungsskala vorhanden. Der hyperaktive Elektropunk-Vierer aus Manhattan geriert sich zu Beginn von ,,Modern Mayhem" als Lordsiegelbewahrer des Seventies-Britpunk, steuert dann die No-Future-Karre auf den New York Dolls-Highway um später im schwurbeligen Neunziger-Indie-Fahrwasser abzuslackern. Und richtig gut machen sie das, genremäßig angepisst, aber mit positiver Grundhaltung.
Eklektizismus nennt man das wohl in bürgerlichen Kreisen, in New York würde man dazu sagen: ,,Really Fucking awesome".
Jo Neckermann







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