Review

Aceyalone – Leanin’ on slick

aceyalone

Review:

Aceyalone gehörte Anfang der Neunziger zu der Formation Freestyle Fellowship. Jener Gruppe die sich so garnicht mit dem weltweit geliebten G-Funk abfreunden konnten. Besonders stieß ihnen sauer auf, dass das jetzt der Sound der Westküste sein sollte. Die hielten dagegen mit Qualität und legten die Grundlage für spätere Indie-Rap-Entwürfe wie Dilated Peoples, The Pharcyde, Exile & Blu oder Jurassic Five. Kommerziell verwöhnt wurde Aceyalone nicht. Er bekam von großen Kuchen nicht viel ab. Im Gegenzug wird er verehrt für seine unglaublichen Rapskillz und dass er immer wieder weiter macht und in Bewegung bleibt. Dabei hatte er schon meisterliche Zusammenarbeiten mit affinen Freigeistern wie RJD2 oder Abstract Rude. Mit mehr als Liebe wurde er bisher von den vermeitlichen Backpackern überhäuft und seine Live-Shows sind nach wie vor eine Institution. Dieser Mann liebt die alte Schule und jene Spielart von HipHop die durch Funkbreaks nicht nur für B-Boys für immer fresh bleiben wird. Auf “Leanin’ on slick” gibt es nun seine Live-Energie endlich auf Platte transportiert. Bionik hat ihm dafür den passenden Klangteppich aus Fuzz-Funk-Riffs und Jazz/Funk-Breaks gebastelt. Der unbändige Flow bekommt so ein organische, mit Live-Atmosphäre und Jam-Charakter aufgepumpte Grundlage die diese Album zu einem unglaublichen Spass machen. Das ist Entertainment der alten Schule durch und durch. Back to the roots! Sure shot.

“Leanin’ on slick” erscheint am 14.06.2013 über Decon Records als CD/Vinyl/Download!

Text: Peter Parker


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