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Alex Gopher – Alex Gopher

Alex Gopher - Alex Gopher

Als Alex Gopher 1985 die Pop-Gruppe ,,Orange” gründete und sich entschloss die Welt mit seinen Kollegen musikalisch zu breichern, war das ein Segen für die komplette Musikszene.

Was folgte war: AIR, Etienne De Crecy, Motorbass, Superdiscound, La Funk Mob. Zu allen hatte Gopher eine musikalische Verbindung. Er war Teil gleich mehrere Epoche, die ihre Einflüsse auf House, Pop, Elektro und HipHop gleichzeitig hatten. Seine Remixe und Eigenproduktionen (Bob Sinclair, Who made Who, Mr.Oizo, Eric Truffaz, Krafwerk, Nightmare on Wax…etc.) bekamen beachtliche Aufmerksamkeit und Verkaufszahlen. 1998 befand sich Gopher auf dem Höhepunkt seines Schaffens, als er mit seinem Album ,,You, My Baby & I” die Liebe der Kritiker, Käufer und Club-Djs zugleich bekam. 2000 konnte er mit Kollege DEMON unter dem Projektnamen WUZ weitere, weltweite positiven Resonanzen einfahren. Wo bei WUZ noch die Zeichen auf Fusion von ,,Electronic Beats und Post-Disco” standen, kommt Gopher nun mit einem ganz, neuen Sound um die Ecke. Als hätte es die wirklich grossartigen Nebenprojekte wie Motorcycle (Kitsune, BTK) nicht gegeben – führt er seine neue Liebe zu klassischen Songwriter-Pop und Gesang weiter. Auf dem selbstgetitelten Album erinnert soviel an ,,Orange” bzw. ,,Air” – und genau das war auch die Absicht. Der Kreis schließt sich. Die alten Recken Etienne De Crecy und Air sind auch wieder dabei. Die Parallelen zu den 80s Ikonen Talking Heads und New Order sind dabei auch gewollt. Hier wird ,,retro” nicht als Mode-Erscheinung verstanden – sondern als Hommage. French-House war schon seit dem vorletzten Daft Punk-Album durch, das wußte Gopher schon lang. Überraschend ist sein Kurswechsel in dieses Genre alle mal. Aber sehr, sehr angenehm.

Peter Hagen (Jazzriots)

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