Review

Apache: Boomtown Gems

Apache: Boomtown Gems

Die garstigen Kinder der Ramones lassen’s krachen! Und Patenonkel Alice Cooper steht dabei und schüttelt den Kopf über die Jugend von heute… Rock, Punk und Glam-Rock reklamiert der California-Vierer auf myspace für sich und tatsächlich klingt die Musik auf „Boomtown Gems“ für die allermeisten Menschen im erziehungsberechtigten Alter wie der Soundtrack einer Höllenfahrt. Rückwärts, in den 70er Hades, wo es nach Turnschuhen, Shit, schalem Bier und halbverdauter Pizza stinkt. Wobei die letzte (oder schon wieder die erste neue?) aller Oi-Bands ihre Sache wirklich gut macht: Der Glam-Approach im Gesang kommt nicht zu tuntig, die Gitarre lässt sogar hie und da an die sixtie-psychedelische Phase der Urväter Page und Beck denken und die Rhythmusgruppe ist tight, die Songs herrlich kurz. Im deutschen Radio, gleich welchen Formats, werden wir Apache trotzdem nie hören. Aber:

Wenn die mal irgendwo spielen, hingehen! Fun und Mädels galore! Wie ist Apaches Wahlspruch? „We like girls, oi, oi, oi!“

Jo Neckermann

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