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Baba Zula: Gecekondu

Baba Zula: Gecekondu

Istanbul – nicht erst seit Fatih Atkins preisgekröntem Dokumentarfilm „Crossing the bridge“ ein Stadt von der man weiß, wie sehr sie viele verschiedenen Kulturen beheimatet sondern auch vereint. DJ Yakuza hat schon Mitte der 1990er Jahre die Metropole am Bosporus aus der orientalischen Musiksackgasse in die Moderne gerissen, in dem er traditionelle Klänge mit aktuellen Soundstrukturen zwischen Jazz, Dub & Electro mischte. Der weltoffene Geist dieser Millionenstadt und die Vielschichtigkeit in der Musik wird in einem Projekt namens BaBa ZuLa wie einst bei Yakuza weitergeführt und weitergetrieben. Dabei werden heimatliche Melodien und Harmonien mit tiefen Bassläufen unterlegt, Dubeffekte einbaut und psychedelische Folk-Elemente weitergesponnen. Die Summe all dieser Läufe ergibt den spannenden Soundtrack einer pulsierenden Stadt, die oft nicht in einem Atemzug mit Paris, London, Berlin oder New York genannt wird. Die Mitarbeit und Wertschätzung von musikalischen Freigeistern wie Cem Yildiz, Serra Yilma, der Asian Dub Foundation oder Bugge Wesseltoft sollte dabei helfen, dass man dieses fantastische Werk vermehrt wahrgenommen werden kann.

Peter Hagen

Veröffentlicht am

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