Review

Bodymovin: Bodymovin

Bodymovin: Bodymovin

Wahrscheinlich fangen fast alle Albumkritiken zu „Bodymovin“ gleich an. Ist aber auch Fakt und vermutlich auch neben der guten Musik ein Grund für das gesteigerte Interesse. 2 der großen deutschen Hip Hop-DJs tun sich für ein elektronisches Dance-Album zusammen. Nämlich DJ Friction (Freundeskreis) und DJ Thomilla (u.a. Produzent von einigen Fanta 4-Songs). Als ein Teil der Turntablerocker produziert Thomilla auch elektronsichere Sounds zwischen House, Electro und Techno ziemlich erfolgreich. Schon lange legen er und Michi Beck alias DJ Hausmarke auf allen wichtigen Festivals auf. DJ Friction macht das auch schon länger und musikalisch frisch und ohne Grenzen im Kopf. – aber mit etwas weniger Breitenwirkung. 2004 ging sie gemeinsam als „Bodymovin“ auf DJ-Tour.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann erste gemeinsame Tunes produziert würden. Nun kommen gleich 12 auf CD raus. Die Wurzeln von Thomilla und Friction sind klar erkennbar (Disco, Funk, Hip Hop, House, Electro), der Sound ist aber voll und ganz „up to date“. Man erkennt etwas Metro Area, Yazoo und aktuelle Sounds und Beats. Von den 12 Songs stechen für mich 4 raus: „Good time“, „Sureshot“, „Freak“ und „B.O.D.Y.M.O.V.I.N.“. Alles Granaten für die Dancefloors. Ein paar ruhigere Sachen gibt´s auch noch. Wie bei vielen elektronischen Alben von DJs ist das Album auf Dauer vielleicht doch ein bisschen eintönig. Bodymovin gelingt somit kein Meilenstein. Da hätte man dann doch zu viel erwartet. Thomilla und Friction gelingt aber ein sehr gutes Dance-Album voller guter Ideen und tollem Sound. Definitiv noch lange Zeit in meinem Autoradio am Start.

Dirk “Quincy” Schäfer

Veröffentlicht am

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>