Review

Bombino – Azel

bombino-azel-album-dirty-projectors

Review:

Der große zeitgenössische und visionäre Musiker, Produzent und Rhythm’n’Blues-Erneuerer Dan Auerbach von den Black Keys hat mit seiner Gruppe immer wieder die ganze Musikwelt verzaubert. Nicht schlecht erstaunt war die internationale Presse, als er vorletztes Jahr das Album „Nomand“ des Tuareg-Musikers Bombino produzierte und äußerte, dass er in den afrikanischen Traditionsklängen seine Inspiration findet. Die gemeinsame Arbeit war kulturell, sprachlich und technisch für beide Seiten mehr als eine Herausforderung. Das Resultat ist jedoch beeindruckend. Man durfte also gespannt sein, welche Progression der Musiker aus dem Niger für seine nächste Scheibe auf der To-Do-Liste hat. Die Fusionen zwischen den Blues, Jazz, Rock und dem einzigartigen Tuareg-Sound hat auf „Azel“ nun die Erweiterung Reggae bekommen. In Kooperation mit dem Dirty-Projectors-Produzenten Dave Longstreth entstand ein wunderbarer Kulturaustausch, welches auf der einen Seite sehr leichtfüssig mitschwebt, aber gleichzeitig ein reichhaltiges Angebot an Tiefe mit sich bringt. Omar Moctar, alias Bombino, ist nicht nur ein Ausnahmegitarrist, sondern auch ein Visionär von dem man mit Sicherheit noch hören wird.

Text: Pete Parker


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Connect with Facebook

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>