Boohgaloo Zoo: Boohgaloo Zoo
Review:
Wo findet man den wirklich eine konsequente Weiterführung von Funk? Wer denkt die Musik die Prince in den 80ern und George Clinton in den 70ern macht in eine zeitgenössische Dimension? Da gab es einige Produzenten und Musikern die sich dieser Idee verschrieben hatten. Man denke nur mal an die herrlich, sehr am traditionellen Spirit angelehnten Kalifornier von Plant Life, den Sa-Ra Creative Partners oder an DJ Friction aus Stuttgart der auf „Soul Sonic“ Funk sich im NuDisco suhlen und mit HipHop flirten ließ. DJ Mehdi aus Paris sollte hier noch erwähnt sein. Funk als Basis für zeitgenössische, ja sogar eventuell club-relevante Beats zu basteln ist oft ein Zeichen für Substanz. Und immer wieder sind die mutigen Entwürfe von jenen die Besten, wenn sie den B-Boy im Herzen haben. So auch K’Bonus aus Antwerpen und U-Gene aus Amsterdam. Die beiden lieben und leben den Funk seit vielen Jahren und verschieden Projekten in seiner ganz unterschiedlichen Vielfalt. Dabei verbinden sie programmierte Beats mit Live-instrumentalisierung und dem unfickbaren Wissen über die Freiheit der Musik des George Clinton, des James Browns oder auch von Kraftwerk. Auf „Boohgaloo Zoo“ werfen sie all ihre Einflüsse zusammen und lassen ein sehr interessantes, durchaus tanzbares Hörerlebnis entstehen. Boogie, House, Disco und durchaus auch deftige HipHop-Beats baden hier im Funk in einem herrlich erfrischenden Sound-BBQ. Allein „No Joke“ sollte im Sommer auf jeder relevanten Party gespielt werden. Das Teil ist so dick wie deine Mutter die auf DSF Autos zieht.
Peter Hagen
Tracks:
- 01. Intro
- 02. Found It
- 03. Testify
- 04. I Got
- 05. Watch It
- 06. Come To This
- 07. No Joke
- 08. Dead Wood
- 09. Tonight
Releases:
- Boohgaloo Zoo: Boohgaloo Zoo, VÖ: 9. Juli 2010







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