Review

Brackles: Songs for endless cities Vol.1

Brackles: Songs for endless cities Vol.1

Review:

!K7 Records hat ein neues Sublabel namens Cool in the Pool gegründet. Für den Einstand hat man sich mit Brackles einen Experten an Land gezogen, der einfangen soll und auch definitiv kann, was so in der Post-Dubstep-Szene herumschwirrt. Dabei dokumentiert der Mix sehr gelungen den Generationswechsel der letzten Jahre un die innovativen Ansätze zwischen London, Wien, Los Angeles, Manchester, Stockholm, Berlin und sonst woher auch immer die neuen, jungen Kräften kommen die jeder für sich kleine Revolutionen der elektronischen Musik ausruft. Dabei fühlt man sich bei den Genre-Definierungsbemühungen, die von der Presse ja gerne als neue Epochen benutzt werden, mit dem Begriff UK FUNKY sehr zufrieden, weil unter dieser Bezeichnung ein ganzer Batzen an Housevariatonen und mehr zu versammeln ist. Dabei beachtet Brackles, dass er hier einen Mix bearbeitet der mehr für relaxte, fast schon loungige Afterhours angedacht sind – tanzen jedoch nicht ausschließt. Insgesamt hat er hier sehr viele deepe, fast schon hynotische Tracks ineinander gemischt, die alle aus verschiedenen Gefilden stammen, aber im Gesamten einen erstaunlich sinnigen Block hinterlassen, der dieser umtriebigen, bunten Generation an Produzenten gerecht wird und sie gebührend vorstellt. Man wird von Flying Lotus, Floating Points, Cooly G oder Dorian Concept und ihren Seelenverwandten noch viel hören. Der Startschuß ist längst gefallen und wird hier sehr gelungen beschrieben.

Peter Hagen


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