Cargo City: On.Off.On.Off.
Review:
Nun ja, es gibt diese Alben, die einem im ersten Moment überaus entbehrlich vorkommen. Und sich bei wiederholten Hören festsetzen wie ein lästiger Gast mit Saugnäpfen am Hintern. Um sich nach einer Weile als Freund zu entpuppen, dem man immer wieder gerne zuhört. Das neue Werk von Simon Konrad aka CARGO CITY ist genauso eine akustische Mogelpackung der angenehmen Sorte: Was man erst geneigt ist als halbakustischer Indie-Mainstream für Waldorfschüler abzutun, ist eigentlich ein raffiniertes Ohrwurmprodukt, so richtig als nicht-seichter Soundtrack für schöne Sommertage geeignet (und ab und zu dürfen es auch mal ein paar dunkle Wolken sein). Der Frankfurter Songwriter hat mit seinen Mitmusikern einen wirklich guten Job gemacht – auch wenn ab und zu der studierte Sozialpädagoge durchschlägt. Dafür gibt es auf „On.Off.On.Off.“ auch solche Perlen wie das drivige „Lately“ mit seinem fast kaputtgehallten Drum-Break. Schönes Album, hören! Immer.Wieder.On.Off.On.Off.
Jo Neckermann
Tracks:
- 01. Hold on in the rye, holden
- 02. Euphoria / Nostalgia
- 03. Flowershops in hospitals
- 04. On.off.on.off.
- 05. Lately...
- 06. I don't speak
- 07. My blood in your hair
- 08. Repeat this line
- 09. I lost my head again
- 10. But then Daryl sings again
- 11. Rearview mirror
- 12. Almost almost
Releases:
- Cargo City: On.Off.On.Off., VÖ: 29. Mai 2009







RSS Feed











...und was meinst Du?
Dein Kommentar:
Hallo,
Sag uns Deine Meinung!
Bist Du bei 1beat.de Registriert? Klick hier um Dich , oder erstelle einen neuen Account