Den Untergrund, der seine volle Blüte zeigt, hat HipHop immer noch. Wie immer muss man sich dafür Zeit nehmen, diesen auch zu entdecken. Wer sich an HipHop orientiert, der von Artists als Kunstform und vielleicht sogar Lebenseinstellung zelebriert wird, kam an der Westküste an dem kreativen Output Indie-Schmieden nicht vorbei. Dazu kann man nach zehn Jahren auch getrost Tres Records zählen. Einer der Mitgründer des Lebens heißt Chikara und ist seit 1993 aktiv als DJ und Beatbaster. Ursprünglich emigrierte er von Japan in die USA 1997, vor allem um ein stärke Bindung an das Mutterland des HipHop zu finden. Seine Begeisterung führte nicht nur zu der Bildung der Gruppe Giant Panda, sondern auch dazu, dass er das rappen begann. Erst in Japanisch und seit der Jahrtausendwende in Englisch, zeigt Chikara, dass er nicht nur sprachlich unglaublich schnell lernt, sondern ein Multitalent in Sachen HipHop ist – wie man es nicht immer antrifft. Die ausschweifende Begeisterung für die verschiedenen Elemente und dessen vorzügliche Umsetzung kann man jetzt in einer Reihe von 7inches verfolgen. Den Anfang macht „Cool“, eine Kooperation mit dem Labelmate Big Tone aus Detroit. Den Sound halten die beiden hier extrem organisch in einem lockern und wie der Titel schon sagt saucoolen jazzigen Vibe was die Single zu einem extremfrischen Stück Musik macht.
Peter Hagen
Ich habe das damals übersehen. Erst jetzt bin ich wieder über seine neu erscheinende weitere 7″ “A Life Like This” letztlich über Google hier gelandet. (Alle Wege führen…)
Klickklack:
http://www.hhv.de/item_183579.html