Davy Graham - Broken Biscuits
Review:
Was ist über über einen 68-jährigen Mann zu sagen, der in seinem Bereich, der Folkgitarre, eine lebende Legende geworden ist? Über einen Musiker, den Ikonen wie Bert Jansch, Paul Simon und Jimmy Page als wichtigen Einfluß für ihr künstlerisches Schaffen nennen? Ist ein Gitarrist, der mit 22 Jahren sein eigenes musikalisches Denkmal namens „Anji“ – ein Standard der Folkgitarre – gesetzt hat, nicht unangreifbar? 922 Treffer spuckt youtube.com für diesen traumhaften Alptraum jedes Gitarrenschülers aus, und ehrlich gesagt: Einige können’s inzwischen besser als der Altmeister himself. Aber wer würde Satriani mit B. B. King vergleichen, oder Till Brönner mit Miles Davis? Und so ist es überhaupt nicht wichtig, wenn die Läufe nicht mehr so perlend sind wie vor 40 Jahren, Noten nicht fertig gespielt werden, die Intonation nicht mehr so brillant ist wie einst. Über 300 Fans haben Davy Graham, den Inventor der DADGAD-Stimmung für die Folkgitarre, finanziell unterstützt, damit er dieses Album – sein erstes seit fast 20 Jahren – machen konnte. Ihnen dankt Graham im CD-Sleeve. Wir danken ihm für ein Stück Musik, das es so eigentlich gar nicht mehr gibt…
Jo Neckermann
Tracks:
- 01. Panic Room
- 02. Flower Mountain
- 03. Rooty
- 04. Afrika
- 05. Samokovsakas
- 06. Gold Ring
- 07. Sa Ma
- 08. Sita Ram
- 09. Blood Red Roses
- 10. Bonny at Morn
- 11. Kiba Jaya Jaya Gorachandra
- 12. Precious Memories
- 13. Ignunt Oil
- 14. Delirium Tremens
- 15. Kadinesca
- 16. Brisk Young Widow
Releases:
- Davy Graham: Broken Biscuits, VÖ: 18. Januar 2008







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