Deadstring Brothers: Silver Mountain
Review:
Muss man Fender-Gitarren, Motorräder, Bier und Sonnenuntergänge mögen? Nein, muss man nicht, aber die Gefahr, ohne diese kleinen Zugaben im Leben etwas zu verpassen, ist als gegeben anzusehen. Muss man die „Deadspring Brothers kennen? Sollte man schon, wenn man auf Rock steht, wie ihn die Stones und die Faces früher gemacht haben, auf rollende Hammondsounds und staubtrockene Telecaster-Riffs, auf Rootsrock und Americana, auf knochige Uptempo-Nummern und swampige Balladen. Was die Deadstring Brothers – einer ist übrigens eine Sister – von Bands wie Black Crows oder den Imperial Crowns unterscheidet, ist eine durchaus positiv gemeinte Naivität im Umgang mit tradierten Musikformen. Man lässt den jungen Leuten auch mal einen relativ unerträglichen Redneck-Klopfer im Stil von Merle Haggards „Okie from Muskogee“ durchgehen. Die sind ja noch so jung, die wollen doch nur spielen… Schöner Soundtrack für das große amerikanische Kopfkino!
Jo Neckermann
Tracks:
- 01. Ain't No Hidin' Love
- 02. Heavy Load
- 03. If You Want Me To
- 04. Queen Of The Scene
- 05. Tenessee Sure Enough
- 06. Silver Mountain
- 07. Some Kind Of User
- 08. You Look Like The Devil
- 09. Slow Down
- 10. Rollin' Blues
- 11. The Light Shines Within
Releases:
- Deadstring Brothers: Silver Mountain, Audio CD, VÖ: 19. Oktober 2007







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