Deep Street Soul: Deep Street Soul
Review:
Monique Boggia gilt in englischen Insiderkreisen als eine der begnadeten Hammond-Orgel-Spielerin. Sol Loco hat durch seine DJ-Routine die harten Drums studiert, die einen Funksong zu einem Funksong erst machen. Matt Green und Papa „J“ Hunter wollten nie etwas anderes machen, als in einer Band kompromisslos den Funk zu frönen, den sie verinnerlicht haben und nun mit ihrer 2006 gegründeten Band auch ausleben können. Anfangs nur als Coverband für Stücke von den legendären Meters oder Booker T. & The MGs unterwegs, haben sie bald bemerkt, dass es mehr gibt, als sich nur an klassischen Material zu orientieren. Bestärkt durch die internationalen Achtungserfolge von neuen Funkbands wie The Bamboos oder Osaka Monaurail entwickelten sie ihren ganz eigenen Stil. Dieser ist klassisch gestrickt, jedoch spezifisch ausgeweitet. Deep Street Soul unterscheiden sich ganz massiv von den anderen aktuell durchgestarteten Funkrevivalband aufgrund ihres rohen, reduzierten Sound. Die Drums sind hart und direkt und tonangebend. Das Gesamtbild wird absichtlich dreckig und schwitzend gehalten – was auch erklärt, dass man bis auf zwei Songs komplett die Welt rein instrumental bewegt. Einen Gassenhauer gibt es in Form des Covers der Punkhymne „Kick out the jam“ von MC5. Der Bandname irritiert etwas, sollte aber jetzt nicht mehr in die Irre führen. Hier ist FUNK Programm und der Soul ist nur in zwei kleinen aber sehr feinen Komponenten (Tia Hunter, Shirley Davis) vorhanden. Komisch, dass genau diese zwei Stücke als 7inch ausgekoppelt wurden. Back to the sixties - back to the rought sound. Dig this!
Peter Hagen
Releases:
- Deep Street Soul: Deep Street Soul, VÖ: 20. November 2009







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1 Kommentar
Absoluter geiler Spitzen-Funk der alten Schule! Etwas mehr Vocals wäre noch heisser. Eine ganz heisse Nummer
von Eberhard
vor 811 Tagen
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