Review

DJ Farrapo & Yanez – Alien na favela

alien fav

Review:

Agogo Records aus Hannover ist nach wie vor eines der wichtigsten Imprints wenn es um “Contemporary world music” geht!
Das ist inzwischen schon in Stein gemeißelt! Immer wieder schaffen es die drei Globalplayer Ralf Zitzmann, Mark Wetzler und Ralf Droesemeyer
weltweit Talente zu entdecken und ihnen mit Agogo Records eine Platform zu bieten! Hier gibt es seit vielen Jahren, nicht nur durch ihr eigene Projekt Mo’ Horizons, hochwertige Kreativwerke aus aller Herren Länder. Hier liebt man die Modernisierung alter Klangtraditionen! Hier fusionieren Clubbeats mit altehrwürdigen Sounds aus Südamerika, Mittelamerika, Afrika oder dem Balkan.

Ein ganz großer Wurf ist Agogo mit dem Release “Alien na favela” gelungen! Der Musiker/Komponist/Sänger Yanez Servadei und Produzent Giorgio Cencetti alias DJ Farrapo arbeiten seit 1997 gemeinsam an ihrer Vision von modernen und frischen Brazil-Klängen ohne der Basphemie bezeichnet zu werden! Herrlich unbeschwert und schwingend verbinden sie elektronische Beats mit lateinamerikanischen Sounds – was sie bereits auf mehreren kleinen Releases, wie “Baiano VBem Baina Vai” (AfroArt Records, TamTam), eindruchsvoll bewiesen haben. Nebenbei haben sie sich einen Namen als Experten für jene Sounds gemacht, die die gewissen Mischung an Alten und Neuem mit sich bringen. Sie haben einige sehr empfehlenswerte Compilations wie “Sambass4″ oder “Filati Pregiati Vol.2″ zusammengestellt.

Das umtriebige Duo hat es nun geschafft auch an eigener Musik weiterzuschrauben und veröffentlichen nun ihr Debüt “Alien Na Favela” über Agogo Records.
Das Resulat ist grandios geworden. Was vor über zehn Jahren der brasilianische DJ Marky begann, wurde hier weitergedacht. Zum einen wollte man eine weitergedachte Version brasilianischer Musik und Rhythmen! Zum anderen wollten man auch gleich diese neue Version für die floriernde Global Beats-Massive aufpeppen. So ergab sich die Idee eine Doppel-CD zu entwickeln – die beiden Intentionen eine Bühne geben konnte. Beide Seiten bzw. Ansätze können mit ihrem eigenen Charme überzeugen. Für die Remixarbeiten für die clubkompatible Beatkonstruktionen hat man sich natürlich mit geballtem Insiderwissen die Untergrundhelden wie den Moombathon-Bomber Chong X, Global-Bass-Aktivist Al Lindrum, den Wiener-Downbeat-Joungleur Shantisan, den Latin-Junglist Drumagick, Ghettofunk-Wizzard Basement Freaks oder den Szene-Freestyle-Rookie Suonho ins Haus geholt. Tanzgarantie!

Jahreshightlight! Holt Euch den Sommer ins Haus!

Text: Peter Parker


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