DJ Marky pres.: Makoto
Review:
Viele Deejays auf internationalem Niveau sprechen ehrfürchtig über die legendären Sets von Dj Marky. Der brasilianische Drum’n’Bass-Gott wird über das Genre hinaus sehr wertgeschätzt. Technisch gibt es sehr wenige die weltweit auf diesem Level agieren. Das ist mit ein Grund warum Marky seit über 10 Jahren rund um den Globus gebucht wird. Jungle, wie D’n’B früher genannt wurde, war nie in großflächig eingeschlagen. Die Gangart in den Sounds ist mit zu nehmender Zeit auch immer härter geworden. Daran ist auch die eine oder andere gute Konzeption gescheitert. Härter war und ist einfach nicht immer besser. Innovative Strömungen hörte man kontinuierlich in den Sets des Großmeisters. Mit eigenen Produktionen hält er sich stets geschmackssicher an die Spielereien mit Jazzharmonien, Brazil-Samples und Bossa-Fever. Strukturen aus den klassischen House-Sounds waren und sind ihm nicht fremd. So hat sich das Warten ein weiteres Mal gelohnt. Ein kongenialer Partner und Artgenosse hat Marky in Makoto gefunden. Der hat den neuen Mix zusammengestellt und Feingefühl in der Selektion zwischen Atmosphärischem (Calibre’s „Like it is“) und Rockendem (Marky & S.P.Y.’s „Kinky Funky“) gezeigt und eine sehr geschmeidigen Mix aufgetischt der einige Glücklich-Momente wie Drumagick’s „So far away“ oder Random Movemt’s „My Sentiments“ intus hat. Die Compilation zeigt das D’n’B keine Superhelden im internationalen Fokus (Goldie, Roni Size) mehr hat, jedoch durchaus noch eine hochwertige Party bieten kann und in dieser Form wie hier auf „Makoto“ sehr zu empfehlen ist. Außerdem ist das hier eine sehr schönes Lebenszeichen der einst so gefeierten Brazil-Junglisten und dem Marky-Label Innerground.
Peter Hagen







RSS Feed











...und was meinst Du?
Dein Kommentar:
Hallo,
Sag uns Deine Meinung!
Bist Du bei 1beat.de Registriert? Klick hier um Dich , oder erstelle einen neuen Account