Dojo Cuts feat. Roxie Ray: Dojo Cuts
Review:
Im Gegensatz zu ihren Landsmännern The Bamboos wird bei Dojo Cuts der Soul in den Fordergrund gestellt und musikalisch auf einer hochwertigen Midtempo Funkyness, die auch gerne mal etwas energischer wird. Analog zu den großen Vorbildern der Band, den Dap-Kings aus New York, gelingt ihnen dieses Unterfangen in Perfektion. Gerade in den letzten Jahren sind gerade aus den UK einige Band aufgekommen, die den Retro-Faktor in ihren Musik angestrebt hatten – letzt daran scheiterten. Entweder man hat es einfach (wie die Dap-Kings) oder nicht. Dojo Cuts braucht sich erst gar nicht zu verbiegen. Authentischer, roher 60s-Sound bläst einem hier um die Ohren.
Hier reduziert man sich auf das Wesentliche des Soul. Man verweigert sich vollkommen neuer digitaler Möglichkeiten und Spielerein um den Sound roh, warm und analog zu halten. Nicht das die Dojos dadurch eine Revolution im Soul & Funk-Genre ausgerufen haben, schließlich haben es schon einige andere vor ihnen diese gleiche Strategie verfolgt – jedoch scheinen diese Australier mit der charismatischen Frontfrau Roxie Ray die Formel gefunden zu haben die man nur beglückwünschen darf.
Mit 9 Tracks ist dieses Debüt wohl er ein Minialbum. Was es jedoch in sich hat. Was die junge Sängerin hier zwischen den wunderbar deepen Funk und Soul veranstaltet ist schon sehr imponierend. Diese bisher überhaupt nicht in Erscheinung getretene Frontfrau pustet ihren Schmerz, ihre Liebe und ihre Leidenschaft ins Mikrofon das man wirklich von etwas Besonderem sprechen darf wenn sie mit „Love me right“ eine der beeindruckenden Balladen der letzten Zeit schmettert. Down Under Groove. Wow.
Peter Hagen
Releases:
- Dojo Cuts (Ft.Roxie Ray): Dojo Cuts, VÖ: 24. April 2009
- Dojo Cuts (Ft.Roxie Ray): Dojo Cuts, VÖ: 24. April 2009







RSS Feed











...und was meinst Du?
Dein Kommentar:
Hallo,
Sag uns Deine Meinung!
Bist Du bei 1beat.de Registriert? Klick hier um Dich , oder erstelle einen neuen Account