Review

Douglas Dare – Aforger

Unknown

Review:

Der melancholische Brite Douglas Dare ist zurück und sein neues Album hat es in sich. Der junge Singer-Songwriter verarbeitet darauf persönliche Erfahrungen wie sein Coming-out, sowie das Ende einer langen Beziehung, auf Grund des Doppellebens seines Freundes. Woraufhin Douglas Dare mit seiner Musik die Vorstellung von Identität und Realität hinterfragt und versteckt dies direkt im Albumtitel „Aforger“, welcher sich von „a forger“ also einem Fälscher ableitet.
Wie schon in seinen früheren Werken spielt das Piano eine zentrale Rolle in seiner Musik, ergänzt wird dieses meist durch zurückhaltende Drums, ab und zu Gitarren und Synthesizern, sowie seiner markant desolaten Stimme. Bei all dieser Schwermütigkeit darf schon mal ein Vergleich zu James Blake gezogen werden, jedoch steckt in „Aforger“ mehr als das und überzeugend ist vor allem seine persönliche Komponente, welche dem gesamten Album einen eigenen Charakter verleiht.
Hierdurch ist die am 14. Oktober auf Erased Tapes/Indigo erscheinende LP jedoch alles andere als Easy Listening und kann durch seine konstante Melancholie auch schon mal zäh werden. Leider kommt es für mich somit auch nicht an mein bisheriges Highlight „Lungful“ auf seiner Debüt-EP heran, beinhaltet jedoch auch sehr gute Lieder wie „Greenhouse“ und nimmt den Hörer einfach mit.

Text: Henrik Hu

Douglas Dare – Nile (Official Music Video) from Erased Tapes on Vimeo.


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