Review

Elijah – Eat Ripe Fruit

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Review:

Rastlos und kreativ haben sich die letzten 4 Jahre für Elijah gestaltet. Der als bester Newcomer der Reggae-Szene in Europa gebauchpinselte Künstler konnte mit seinem Debüt 2007 und der dreijährigen Welttournee viele Herzen erobern. Dancehall auf schwitzerdütsch war vor Jahren noch genauso unvorstellbar wie auf sächsisch. Ronny Trittmann und seine Fame begeistern inzwischen die Massen – also warum sollte das dem umtriebigen Züricher nicht gelingen?! Inspiration suchte der talentierte Singjay nun in der Wiege der Kultur und bastelte mit dem Grammy-gekrönten Produzenten Russell Hergert in den legendären Tuff Gong Studios, im Senegal und in der Schweiz ein
frisches und detailverliebtes, dub-durchtränktes zweites Album. Dabei merkt man die Entwicklung des einzigen Mundart-Rookie zu einem seriösen, nachdenklichen Songwriter. Sprachlich variiert der Züricher zwischen Patios, Spanisch, Französisch und dem heimatlichen Sprachgebrauch. Musikalisch kombiniert er verwurzelt-organischen Reggae mit Dub, Blues und latinesken Elementen. Elijah wird womöglich nach „Eat ripe fruit“ kein Geheimtipp mehr sein – was bei dieser Qualität und dem facettenreichen Talent kein Wunder wäre. Altmeister Phenomden hat es ja vorgemacht: Talent, Songwriting und Seele sind geniale Voraussetzungen.


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