Review

Enne: Chameleonic

Enne: Chameleonic

Das „Chameleon“ ist zurück. Nix beschreibt Enne besser als dieses komische, vielseitige und wandlungsreiche Tier. Seit mehr als 25 Jahren treibt er als DJ und Produzent sein musikalisches Unwesen mit einer Mixtur aus Jazz, Funk, Afro, Brasil, Fusion, Krautrock und Space Disco. Auf ein Genre festlegen kann man ihn einfach nicht. Das zeigen auch seine Releases und Remixe für so unterschiedlichste Labels wie Compost Records, Permanent Vacation, Innvision Records und Etage Noir. Seit dem letzten Album „The Groove Collage“ mit Ed Royal sind nun 3 Jahre vergangen. In dieser Zeit verbesserte Enne seine Klavier- und Schlagzeugkünste. Das Album bewegt sich zwischen Disco, Funk, Pop, Elektronika und Dub. Spannend finde ich, dass trotz der Stilvielfalt das Album weder chaotisch noch beliebig wirkt. Dank der verschiedenen Styles und Gastsänger (u.a. Sugar B von G-Stone Records) ist „Chameleonic“ ein frisches und vor allem gutes Werk geworden.

Dirk Schäfer

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