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Funkshone: Shining

Funkshone: Shining

Musikalisches Dynamit. Oder einfach Funkshone. Was die Funk-Kapelle auf ihrem Albumdebüt „Shining“ abbrennen, hat man selten gehört. Hier findet der Begriff Killerrhythmen seinen Meister. Mastermind & Produzent Mike Bandoni aus England gründete 2006 mit Kollege Nino Auricchio das Projekt, das sich vor allem eins zum Ziel setzte: Harte Drums, heftige Basslines treiben und umrunden die messerscharfen, wilden Highspeed-Deepfunkmischungen nach vorne. Ihr ersten 7inches „Purification parts 1 & 2” brachten Szeneprotagonisten wie Keb Darge oder Mike Tarkett zum schwärmen. Nun darf auch eine breitere Öffentlichkeit an dieser Freude teilhaben. „Shining“ ist ein Manifest an explosiven Funkbretter, die die 8-Köpfige Band (plus die Soulröhre Natasha Watts) perfekt in eine Zeit pumpt, die nach authentischen Groove förmlich schreit. Eines sei dazu wohl angemerkt: Das hier ist kein weitere Kindergeburtstaghymne für alle jene die in Duffy & Amy die Retrogöttin oder 60s-Reinkarnation sehen – das ist FUNK, roh, blutig und hart nach vorne gepeitscht. Schweißtreibend, passioniert und mit einer Botschaft: Feel the groove and get into it!. Mit diesem Spruch hat der Pressetext diesmal nicht verfälscht das gelobte Land versprochen. Es ist tatsächlich so. DIG THIS, Holy Shit!

Peter Hagen

Veröffentlicht am

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