Review

Gabriel Garzon-Montano – Jardin

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Review:

Schon 2014 lieferte Gabriel Garzón-Montano eine starke Debut EP ab, gelangte mehr oder weniger blind gekauft in meine Plattensammlung und wird seither auch immer mal wieder zum passenden Moment aufgelegt. Überzeugt hat er wohl auch Drake, welcher direkt „6 8“ in seinem Song „Jungle“ sampelte. Nun hat Stones Throw den Sänger und Multiinstrumentalisten aus Brooklyn unter seine Fittiche genommen und veröffentlicht sein erstes Album „Jardín“.
Darauf zeig Gabriel erneut, wie leicht er Melancholie a la James Blake mit einem fluffig, funky Unterton, sowie schön verspielten Melodien und Drums verschmelzen lassen kann. Dabei sind Lieder wie „The Game“ catchy aber nicht abgedroschen und Balladen wie „Cantiga“ und „Lullaby“ fügen sich gekonnt mit ein. Gerade die erste Single „Sour Mango“ macht Spaß und zeigt, dass hier ein Querdenker am Werk ist, der nicht nur die Standard Soul/R’n’B Schiene fährt, aber trotzdem Einflüsse von Mrs Badu, D’Angelo und Co mitgenommen hat. Alles in Allem klingt „Jardín“ fröhlicher und zuversichtlicher als sein bisheriges Schaffen, aber wen wundert’s nach Auftritten mit Größen wie Mayer Hawthorne und einer Europa Tour als Opener für Lenny Kraviz.

Text: Henrik Hu


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