Der Georg geht fremd – will man da erst denken. Aber nachdem er sich beim Jazzanova-Label mit Gastauftritten und eigenem Material in Berlin etablierte entstand mit DJ Dixon das Projekt Wahoo, dass letztlich dann über Four Music heraus gebracht wurde. Gerade auf dieser Scheibe wurde deutlich, dass talentierte Songwriter und Sänger wie Georg Levin in Deutschland spärlich gesät sind.
Die Affinität zu den 80ern hat Levin ausgezeichnet und vor allem bei Wahoo vorzüglich auf seine ganz eigene Weise interpretiert. Deshalb scheint er seinen Weg auch nach dem Labelwechsel zu BBE Music auch so weiter zu gehen. Den Appetizer für das für 2010 angekündigte Album „Everything must change“ kann man jetzt schon haben. Die EP „Falling Masonry“ offenbart keine neuen Seiten von Levin die man noch nicht kennen würde. Beim Titelsong switcht er gekonnt zwischen Rock und Soul. Gefühlvoll Balladen mit Tiefgang liegen Levin genauso wie das Mischen von Blue eyed Soul und Pop der 80s auf „Runaway“. „The better life“ mit der langjährigen Komplizin Clara Hill zeigt dass hier Popmusik auf ganz hohem internationalem Niveau zelebriert wird. Bleibt mal wieder die Frage warum solche Songs keine Chance im Mainstreamradio bekommen?!
Clubversionen und Housemixe von Jerome Sydenham und Phil Asher folgen…
Peter Hagen