Review

Gerado Frisina – Movement

gerado

Review:

Gerado Frisina hat sich in den letzten 10 Jahren ein starkes Soundbranding angelegt und gehört zu den große Virtuosen des internationalen Jazz – besonders für jenen Jazz, der in den goldenen so called NuJazz-Jahren Ende der 1990er für die Tanzfläche geschmiedet wurde. Neben seinem Bruder im Geiste, Nicola Conte, begeisterte man weltweit Puristen genauso wie Gilles Peterson-Jünger und Barfusstänzer mit feurigen Fusionen mit Einflüßen aus Afrika, Kuba und besonders Lateinamerika. Hier liegen nach wie vor Frisinas große Stärken und unterstreichen seinen Auftrag, ja fast seine Mission. Der Italiener hat zwei Leidenschaften, denen er nachgeht: Zum einen erfüllt er als Produzent vergessene Jazz-Aufnahmen des italienischen Erbes mit neuem Leben und zum anderen entwirft er tanzbare, ansteckende Jazzbewegungskonstrukte und bannt sie auf Platte. Sein neustes Werk ist ein Symboise aus beidem: Es ist hörbar beswingt von den 60ern und dem Charme der alten, vergessenen Perlen und wird durch den Maestro modernisiert wiedergegeben. Hier bleibt alles wie gewohnt! Und das macht Frisina, wie immer, bestens.

Text: Peter Parker


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