Review

Gilles Peterson – Havana club rumba sessions

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Review:

Musik Maestro Gilles Peterson lädt auf „Havana Club Rumba Sessions“ aktuelle Größen der Downbeat und House Ecke zum Remix-Wetteifern ein. Die Basis hierfür bilden die kubanischen Rhythmen der Havana Cultura Band, welche durch die Drumcomputer von zwölf Produzenten aus dem Umfeld der Worldwide Family gejagt werden und hierdurch eine groovige, tanzbare Basis untergemischt bekommen.
Das zweite Lied übernimmt direkt der Tastemaker und Boiler Room Legende Motor City Drum Ensemble aus Stuttgart, welcher eine relative ruhige Nummer mit einem erwartungsgemäßen, housigen Untergrund abliefert. Zudem wird mit der Combo aus Max Graef und Glenn Astro, die dieses Jahr erst ein starkes Album auf Ninja Tune herausgebracht haben, die House-Fraktion aus Deutschland verstärkt.
Jedoch stammen meine Favoriten der Zusammenstellung allesamt aus der Londoner Beat-Szene und zwar von Reginald Omas Mamode IV, welcher übrigens in wenigen Monaten seine Debüt-LP veröffentlicht, und dem grandiosen Al Dobson Jr. Dieser lässt auf seinem „Rumba Version“ Remix Claves und Bongos von der Leine und einen funky Bass, Claps und Shaker sich dazu gesellen, wodurch er sich zu meinem Highlight mausert.
Zudem sind u. A. Tenderlonious und Mo Kolours mit dabei, wodurch die Downtempo Garde sehr stark auf der Scheibe vertreten ist. Wer nach noch mehr von Gilles Kuba Ausflügen lechzt, findet übrigens eine Dokumentation über das ganze Projekt im Netz.

Text: Henrik Hu


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