Review

Hint: Driven from distraction

Hint: Driven from distraction

Review:

Wer spricht den bitte von einem Sommerloch? Ende Juli erscheint auf dem britischen Freispiel-Label Tru Thoughts Records das erste Album von Produzent Hint. Seit 2002 bringt er in unregelmäßigen Abständen Musik raus, die die Schnittstelle zwischen NeoFunk, Broken Beats, Future Jazz, NuSoul und noch viel mehr ausdehnen. Bekannte global dj player wie Jazzanova, Andy Smith oder Gilles Peterson haben sich schon als Fans dieser Kunst geoutet. Die Variationsvielfalt ist überwältigend. Ob eher soulful wie auf „Keep your Shirt On“ oder einen future-Boogie at it’s best wie auf „Snake patrol“, Hint bietet alles. Da darf es auch mal eine Ruhphase zum zurücklehnen und träumen sein („Mutes and drops“) sein. Ein scharfe Feuerwaffe ist „At the Dance“, die eine Party mit ziemlicher Sicherheit an den Siedepunkt bringen kann. Dass er sich vom HipHop der rohen Form nie verabschiedet hat zeigt er mit Kollege MC Rizzle auf „Muddled Morning“ um gleich im Anschluß aus einem simplen und funky geloopten Glockenspiel ein Bassmonster zu bauen, dass auf eine Sozialisation zwischen alter britischer Breakbeatliebe und Jungle-Euphorie schließen lässt. Rock on. Hier wird etwas geboten. War jedoch zu erwarten, weil wenn TruThoughts Künstler über Jahren hinweg betreut und aufbaut, releasen sie meist auch großartige Langrillen.

Peter Hagen



Trackliste:

1. Keep your shirt on
2. The mist lifts
3. Afro love forest
4. At the dance
5. Got a pulse
6. One woman army
7. Snake paatrol
8. Mutes and drops
9. Muddled morning
10. Scrawny's beat5
11. I, silverfish
12. The tremmuh

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