Soundsysteme kennt man aus Deutschland ja inzwischen auch einige. Djs, die das Land bereisen und von Club zu Club ziehen um ihre Riddims unter das Volk zu hauen, haben in den letzten Jahren immer mehr Beachtung bekommen. Reggae & Dancehall ist immer mehr im Kommen. Pionieren wie D-Flame, Dr.Ring Ding oder Gentleman ist es zu verdanken, dass man die jamaikanischen Rhythmen auch in deutscher Sprache zu hören bekommt und sich der „germaikan patois“ nicht mehr ungewohnt klingt.
In St.Pölten, Österreich, liegt die Wiege des Reggae für Europa. Die Studios und die Musiker vom „House of Riddim“ stellen seit Jahren eine Schlüsselposition im hiesigen Riddim-Zirkus da. Sie haben eine Unmenge an nationaler und internationaler Reggae/Dancehall-Künstler bereits produziert und unzählige Touren/Festivals mit den Stars gespielt. Nun haben sie einen eigenen Longplayer erstellt und alles was Rang und Namen hat, ist gekommen. So kann man auf ihrem Debüt „Für Alle“ Szene bekannte Stars wie Mono & Nikitiaman, D-Flame, Texta oder Benji hören. Nachwuchskünstler wie der Schweizer Phenomden oder Bounty Chiller (jemand?) hinzugefügt, kann man von einem mehr als gelungene Gesamtkonzept sprechen. Wie erwartet ist das komplette Album musikalische hochwertig und wird hervorragend durch die Toasting/Gesangsbeiträge der Künstler ergänzt. Roots, Baby, Roots.
Peter Hagen
nice info…hört sich doch ma guat an !!!! blessed love