Jackson Analogue - And Then, Nothing
Review:
Was soll man im Herbst 2007 von einer Band halten, die im besten John-Lord-Stil der Seventies die Hammond wimmern lässt, sich offensichtlich die eine oder andere Led Zeppelin-Scheibe angehört hat und die man sich auch als Backing-Group für Modfather Paul Weller sehr gut vorstellen könnte? Was beseelt fünf strubbelköpfigen, bärtigen Anti-Mode-Typen von der Isle of Wight, zwei Jahre konsequent an der Trennung von ihrem Plattenlabel zu arbeiten, um ihre eigene Vorstellung von Vintage/Retro/Indie/Emo zu rocken? Ist es die gleiche Sturheit, die vor fast zwanzig Jahren die legendären ,,Ocean Colour Scene" an den Tag legten - und die sich manchmal sogar in Form von Platin-Alben auszahlt? Im Falle von Jackson Analogue möchte man sich letzteres wünschen - denn sie imitieren nicht die genannten Einflüsse, sondern interpretieren sie grandios. Diese Art von Mucke ist zeitlos analoges Vergnügen für ein digitales Zeitalter!
Jo Neckermann
Tracks:
- 01. Day Is Gone
- 02. Stop
- 03. Come On
- 04. Janis
- 05. Concrete Hands
- 06. Buffalo
- 07. All Alone
- 08. Walking Zombie
- 09. Disco
- 10. West Of Here
- 11. Moody Man Left
Releases:
- Jackson Analogue: And Then, Nothing, VÖ: 2. November 2007







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