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Jackson Browne: Solo Acoustic Vol. 2

Jackson Browne:  Solo Acoustic Vol. 2

„Talking about music is like dancing about architecture“. Dieses Statement wird Jackson Browne zugeschrieben. Aber auch Steve Martin. Und Frank Zappa. Wahrscheinlich hat es keiner der drei wirklich gesagt. Aber es würde passen zu dem in Heidelberg als Sohn eines US-Soldaten geborenen Singer/Songwriter, der in der prä-CD/MTV/DVD-Zeit geradezu das Sprachrohr der nachdenklichen Thirtysomethings verkörperte: Soft, aber kein Weichei, alternativ, ohne weltfremd zu sein, engagiert und erfolgreich zugleich. Keine Musik der Extreme, aber in so unterschiedlichen Entertainment-Venues wie „Forrest Gump“ und „Miami Vice“ zu hören. „Solo Acoustic Vol. 2“ ergänzt die Grammy-nominierte Vol. 1 von 2005 mit nicht ganz so bekannten, aber nicht weniger wunderbaren Songs. Der mittlerweile 60jährige Browne begleitet sich selbst auf verschiedenen Acoustic-Gitarren und dem Piano, plaudert eloquent mit dem Publikum und geht auf dessen Anregungen ein. Die Atmosphäre ist dabei entspannt und eher Kamin- als Lagerfeuer. Dieser Mann zeigt ganz souverän, wie man in Würde altern kann – ohne alt zu wirken!

Jo Neckermann

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