Review

Julian Dyne – December

Dezember

Review:

In der Mitte der Sounds des Julian Dyne steckt der Kiwi Soul. Dieser ist umwoben von gebrochene Beats. Einfach ist wäre zu einfach für den Neuseeländer. Auch auf seinem dritte Werk zwingt er den Hörer ganz in der Tradition globaler Leftfield-Meisterwerke zwische MoWax & Ninja Tune seinen Soundexperimenten Zeit zu geben. “Grower” hat das mal eine Bekannter genannt und das trifft es auch. Die Genialität seiner wechselhaften Klangkaleidoskohpe liegt in der Tiefe. Das läuft nicht einfach so nebenbei. Er fordert das Zuhören, nein, das Eintauchen in seine Mischung aus elektronischen Beats, cinematischen Sythnie-Abenteuern und progressiven Beat/Bass-Spielereien. Die Grundidee ist hier HipHop in Rohform. Dynes visionären Wege sind hier oft kosmonautische Stolpereien mit verborgenen Soulschnipsel. Am Ende ist das alles holprig bouncend mit einer immer wiederkehrende verstörten Schönheit. Anstrengend, bewegend, aufrüttelnd und genial wie Flying Lotus & der meiste Breedfeeder-Stuff.

Text: Peter Parker



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