Review

Karl Moestl – Defusion: Bassdrumrocker Edition

Karl Moestl - DEFUSION /BASSDRUMROCKER EDITION

Karl Moestl hat zusammen mit Walkner Ende der 90er legendäre Releases auf dem Kruder & Dorfmeister Label G-Stone für Begeisterung gesorgt. Wenn so jemand ins Studio geht, erwartet man natürlich eine Weiterentwicklung, die die Roots aus NuJazz und Downbeat in die Zukunft katapultiert. Entsprechend finden sich auf dem Album Tracks aus Fusion, Electro und House. Es startet viel versprechend mit „Defusion“ mit MC Coppa, geht gut weiter mit „Bassdrumrocker“ und hat das Highlight mit Track 3 „Gibgas“ (wiederum mit MC Coppa-Vocals). Und danach könnte man die CD rausnehmen. Ein langweiliger Tune folgt dem nächsten. Besser sind dann lediglich die Tracks „Secret Imagination“ mit Vocals von Marija de Silva und „Al Pajaro“ mit Da Fonz. Alles gut produziert, aber überzeugen tut´s mich nicht wirklich. , Irgendwie hab ich es vorher schon geahnt, dass alte Helden sich mit dem Update an aktuellem Sound eher nicht versuchen sollten – zumindest nicht auf Albumlänge. Dennoch Respekt vor dem Mut, neue Wege zu gehen zu und das Risiko des Scheiterns zu wagen. Und immerhin sind ja 2 richtig gute Tracks drauf.

Dirk Schäfer

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