Review

Karriem Riggins – Headnod Suite

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Review:

Der ausgebildete Drummer Karriem Riggins hat sich in den letzen Jahren mehr, als nur seine Sporen verdient. Unter Anderem arbeitete er schon mit Kanye West, Common, Erykah Badu, Kaytranda, Madlib und The Roots zusammen. Zudem zählte er jahrelang zum Schülerkreis des Jazz-Bassisten Ray Brown und kollaborierte hierdurch mit weiteren Genregrößen wie Hank Jones, Donald Byrd und Oscar Peterson.
Nun veröffentlicht er nach „Alone Togehter“ seine zweite LP „Headnod Suite“ über Stones Throw Records. Das Album umfasst stolze 29 ausgearbeitete Instrumentale und Skizzen. Vereint werden diese durch Groove und Swing, sowie einem scheinbar nicht endenden Repertoire an Drum Samples, welche gekonnt und vielfältig einsetzt werden. Allgemein lässt sich Karriem Riggins ungern in Genres und Schubladen stecken, sondern sieht sich als reinen Künstler. Jedoch zeichnet sich „Headnod Suite“ im Vergleich zu seinem letzten Solo-Werk schon durch einen klaren Kopfnicker Hip Hop Sound aus und zeigt wie gut der Artist seine weitreichenden Einflüsse intelligent und in konzentrierter Form in die MPC bannen kann. Aufgepeppt werden die kurzen Songs durch funky Einspielungen und Scratches von James Brown und Weiteren.
Zusammengefasst ist „Headnod Suite“ somit ein sehr weitreichendes und cleveres Instrumentalalbum für Heads und Liebhaber mit einer ganz eigenen Note und einer ordentlichen Prise seins verstorbenen Detroit Compagnons Jay Dee. Also Lauscher auf und nicken.

Text: Henrik Hu


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