Kottarashky: Opa Hey!
Review:
Im Downbeat und Electronica-Bereich steht der Osten dem Resteuropa künstlerisch in keinem Falle hinten an. Höchstens die teilweise miese bis ausbaufähige Infrastruktur und das Fehlen von geeigneten Plattformen wie Labels behindern, dass die Kreativität nicht zu uns schwappt. Dank dem Internet, MySpace und aufmerksamen global palyer wie der Indigo-Vertrieb bekommt man jetzt aber auch frische Beats auf die Ohren die der Osten bereit hält. Kottarashky, ein junger Beatschmied aus Sofia ist kein Revolutionär aber er hat ein ganz spannende avantgardistisch-anmutende Vison von Sound die er auf seinem Album „Opa hey“ präsentiert. Hier wildert er in madlibscher Manier an allen Ecken des Balkans und des Ostens. Die Schnipsel von Django Reinhart Gipsy-Jazz, Blues, Jazz und psychedelischen Sounds packen die Sinti-Romantik in eine zeitgenössischen Beatgewandt dass nicht zum tanzen auffordert sondern als eine weitere hochinteressante Variante von Lounge-Sound gehört werden will. Reverenzen zu bekannten Künstlern des Ostens wie Boris Kovac, Fanfare Ciocarlia oder Mitsou runden den Ansatz ab aus Altem etwas wirklich Neues zu schaffen. Tradition trifft auf die Moderne. Ein Ohrenschmaus durchweg ohne nervige Sequenzen. Es soll mit dem Teufel zugehen, wenn man von diesem talentierten Beatfrickler in Zukunft nichts mehr hören wird.
Peter Hagen
Tracks:
- 01. Chetiri
- 02. Opa Hey
- 03. Tempe
- 04. Tebe
- 05. Mandra
- 06. Long Song
- 07. Lele
- 08. Blatoto
- 09. September
- 10. Myanmar
- 11. I Want You To Sleep
- 12. Bell
Releases:
- Kottarashky: Opa Hey!, VÖ: 13. November 2009
- Interpret:
- Kottarashky
- Label:
- Ashalt Tango Records
- Stil:
- Hip Hop Jazz Freistil Elektro Breakbeats NuJazz Dub World Dance Folk Worldmusic Balkan Beats Swing







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1 Kommentar
great!
von flow
vor 749 Tagen
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