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Kottarashky & The Rain Dogs: Demoni

Kottarashky & The Rain Dogs: Demoni

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Es ist 3 Jahre her, da haben Kottarashky mit ihrem Debüt für ein gewisses Umdenken gesorgt. Ihre Platte „Opa hey!“ verkörperte eine komplett neue Sicht auf die Musik aus Südosteuropa! Die vier Musikfreaks aus Bulgarien machten eigentlich keine Balkan Beats, dessen Ziel es ist, die tanzende Meute in den Euphorie-Wahnsinn zutreiben. Sie selbst hatten es mal als Tribal Digital Dance Music bezeichnet – aber was kann man darunter nun verstehen?

Im Downbeat-Tempobereich schustern und basteln sie verschiedene Sound-Schnipsel mit dem Sampler und Live-Instrumenten zusammen bis es zu einem groovigen Klangmosaik wird. Sie lieben hörbar die Mashup-Kultur bedienen sich jedoch überhaupt nicht an populärer Musikquellen, sondern an Sound-Bruch-Stücken aus allen möglichen Gefilden. Balkan-Folklore und. Gipsy-Jazz spielen hier gewiss eine zentrale Rolle. Das Gesamtkonzept erinnert etwas an DJ Shadow oder Amon Tobin – nur mit ihrem ganz eigenen Ansatz. Dieses Quartett ist eine Collagen-Fabrik die, ohne anderen vermeidlichen Balkanbeats-Produzenten nah treten zu wollen oder ihre Kunst zu schmälern, tiefer gehen wollen. Spannend ist „Demoni“, ihr zweites Album, alle mal!

Text: Peter Parker


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