Review

Lack of Afro – Hello Baby

hello

Review:

Mit dem Comeback-Album „Hello Baby“ hat Lack of Afro wohl Großes vor. Deutlich sticht das Feature von Joss Stone in der Songlist ins Auge und auch dass 8 der 12 Songs mit Gastsängern (Elliot Cole, Juliette Ashby) ist. Man sollte nun aber Lack of Afro nicht verdächtigen, auf „Nummer Sicher“ zu gehen. Lack of Afro produziert weiterhin feinen, altmodischen Soul und Funk mit dem ihm eigenen rohen Sound. Da gibt es keine Plastik-Beats und Billig-Synthies, sondern dreckige Drumsamples aus den 60ern und 70ern, ergänzt um fette Bläser und treibende Gitarren und Perkussion. Lack of Afro hat also ganz und gar seine Wurzeln nicht vergessen. Zu denen gehören auch Hip Hop und diese sind in „One World“ (mit Herbal T) und „Walk in the sun“ mit Professor Elemental vertreten. Letztere Nummer sticht nicht nur wegen des Raps heraus, sondern auch durch den fast schon ska-mäßigen Beat und der ansteckende Gute Laune-Stimmung. Weitere Highlights sind für mich „I got the rhythmn“ und das Motown-artige „Fires glow“. Für mich sind die beiden Ausflüge in Richtung 70s Disco und die Instrumentals weniger gelungen und ich könnte durchaus auch auf einige Streicher verzichten. Das ist aber Kritik auf sehr hohem Niveau.
Zurück zu „Take you home“ mit Joss Stone: nach all den Jahren als Underground-Phänomen kann man Lack of Afro den Radiohit nur gönnen. Verdient hätte er es auf alle Fälle.

Text: Dirk Schäfer


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