Mann, hab ich mich gefreut, als ich das neue Album von Lack of Afro im Briefkasten hatte. Schließlich begeistert mich sein Album „Press on“ seit Jahren und der Song „The Outsider“ findet sich auch immer wieder mal in meinen DJ-Sets. Das zweite Album enttäuschte mich hingegen.
Was bringt nun Album Nr. 3? Im Grunde liefert Lack of Afro keine bahnbrechenden Neuerungen, sondern verfeinert nur seine Skills – und das klingt fast immer überzeugend. „Holding my breath“, „What the hell“ und „Importance of elsewhere“ sind amtliche Funknummern. „A time for…“ mit Wayne Gidden ist klassischer Soul im Stil der 70er und einfach nur schön. Es gibt aber das rohe und dreckige Instrumental „Contusions“. “P.A.R.T.Y“ addiert noch Raps dazu und wird bestimmt in den nächsten Monaten von vielen Funk- und Hip Hop-DJs eingesetzt. Einzig das Tarantino-mäßige „Lazy Lazarus“ überzeugt mich nicht. Klare Kaufempfehlung, da ein Album voller Highlights.
Text: Dirk Schäfer