Lee Everton: Sing a song for me
Review:
Ein absoluter Redaktionsliebling kehrt zurück. Der in der Schweiz lebende Sänger und Songwriter Lee Everton veröffentlicht diesen Herbst sein Zweitwerk. Musikalische geht er weiter seinen Stärken nach. Der Sound wurde dazu offensichtlich gehaltvoller und völliger gemacht. Da hört man auf dem eingängigen und rockigeren „Don’t make it too hard“ und dem wundervollen „A little light“. Evertons Musik ist wie die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes bevor die Kälte kommt. Man will nicht darauf verzichten und kann sich gänzlich hineinlegen. Everton hat eine außergewöhnliche Wärme in seiner Stimme. Melancholie („I want you hold on“) und den leichten Blues („Lullaby“) treffen in seinen Songs auf karibische Klänge („Cry for me“) wie man sie schon auf dem Debüt schätzen lernte. Er hält sich an die alt gedienten Vorgaben der großen Songschreiber und thematisiert die Liebe und das Leben. Die Intonierung und Eindringlichkeit seines Gesangs erinnern immer noch an Van Morrison und man kommt immer noch nicht an diesem Vergleich vorbei. Aber wenn juck das, wenn das Ergebnis so großartig ist?
Peter Hagen
Tracks:
- 01. Don't Make It Too Hard
- 02. Little Light
- 03. If Not for You
- 04. I Want to Hold On
- 05. Cry for Me
- 06. I Got to Keep on Moving
- 07. Anywhere I Lay My Head
- 08. You've Still Got a Hold on Me
- 09. I Need You Tonight
- 10. Count on Me
- 11. Lullaby
Releases:
- Lee Everton: Sing a Song for Me, VÖ: 23. Oktober 2009







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