Review

Lenz: Augen auf und durch

Lenz: Augen auf und durch

Review:

 „In jeder Hoffung steckt ein Wahn/In jedem Sinn nicht nur Verstand/In jeder Wahrheit eine Qual/Und jede Lüge wird auch wahr“. Oh ja, das Berliner Poptrio „Lenz“ macht es dem Zuhörer nicht allzu schwer, sein pianolastiges, softes Debutalbum „Augen auf und durch“ zu hassen. Dem Einen fehlen an der Produktion von Xavier Naidoo-Team Oja Tunes Ecken und Kanten, der Andere fühlt sich an Coldplay auf Deutsch erinnert. Bissig gesagt: Langweiliger als die beiden genannten Acts sind „Lenz“ auch nicht…
Wem linguistische Vexierspielchen a la „Heute war gestern doch gerade erst morgen/und morgen wird heute wieder zu gestern“ zu klugscheißerisch vorkommen, sollte seinem Finger die Skiptaste und seinem Hirn eine Tüte gönnen. Die anderen, weniger flüchtigen Rezipienten, sollten dem Album mehrere Chancen geben. Auch auf die Gefahr hin, ein vorschnell gefälltes Urteil revidieren zu müssen. Denn ab und zu will sich ja auch der Kopf ein bisschen Musik durch denselben gehen lassen…
 
Jo Neckermann


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