Review

Makossa & Megablast feat. Cleydys Villalon: Soy Como Soy

Makossa & Megablast: Soy Como Soy

Review:

Es war eine kleine Sommerhitsensation! Megablast & Markossa haben mit „Soy como soy“ richtig abgeräumt. Die ganz großen Club-DJs wie Laurent Garnier, Ricardo Villalobos oder Carl Craig haben den latinesken House-Tune hoch und runter gespielt. DJ Hell hatten ihn auf seinem Label Gigolo Records rausgebracht und die Rotation weltweit auf einschlägigen Radiokanälen folgte ebenso wie die Flut an knackigen Remixen von Bignames wie Henrik Schwarz, DJ Koze oder Luciano. Nun sollte auf Albumlänge nachgelegt werden. Das Producerduo aus Wien spannt auf der Langrille eine weiten Bogen unterschiedlicher Emotionen und Intensitäten. Dabei geht es im Kern immer um den pulsierenden Rhythmus ihrer elektronischen Beats. Songs wie „If i u me“ oder „Release the pressure“ zeigen zudem eine ruhigere, in sich gekehrte Seite gegenüber den offensichtlicheren hier vertretenen Clubsounds. Immer wieder brechen sie die Schlüsselmomente ihrer Klangwelten mit afrikanischen Percussions auf oder flirten mit brasilianischen Rhythmen. M&M waren schon auf dem Vorgänger „Kunuaka“ anders und sie sind es auf hohem Niveau geblieben. Diesem Album sollte man Zeit geben, damit man die Tiefen darin entdecken kann – denn dann ist es wirklich gut.

Text: Peter „Parker“ Hagen


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