Wer Szenehelden wie Capelton, Sizzla, Anthony B oder Luciano als seine Freunde bezeichnet, der muss was auf dem Kasten haben oder dicke Kohle haben, damit er all die Features bezahlen kann. Bei Mark Andrew Thompson alias Mark Wonder scheint es vor allem sein Talent als Roots-Sänger zu sein, der ihm die Sympathien auf der Insel und dem Mutterland des Reggae auch unter den Größen und unter Insidern sichert. Roots-Sänger gibt es in der Tat immer mehr, trotz des Dancehall-hypes, jedoch hat Mark Wonder tatsächlich seinen ganz eigenen Stil, der ihn etwas herausstrahlen lässt. So kam es bereits zu Aufnahmen mit dem legendären King Jammy und Black Scorpio. Seit seinen kleinen Hits die auf verschiedenen Labels auf Single veröffentlicht wurde, scheut die Fachpresse keine Vergleiche mit etablierten Kräften wie Luciano oder Garnet Silk. Diesem Lob lässt er nun ein Album namens „True stories of Mark Wonder & Friends“ folgen und hat mit diesem gelungen Album das Potential abgerufen sich auf dem internationalen Markt zu etablieren. Mit dabei, neben den bereits genannten Kollegen, sind Gentleman, IWayne, Mickey Meldody, Ziggi Recardo, Junior Kelly uvm.
Peter Hagen