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Metropolitan Jazz Affair: Bird of Spring

Metropolitan Jazz Affair: Bird of Spring

Aus dem Osten Frankreichs, genauer aus dem schönen Lyon, kommen Eric Dupperay, Bruno Hovart, Benjamin Devigne und Stephane Ronget kommt die Eleganz des franzsösischen Jazzs. Genannt wollen sie einfach ,,MJA” werden. Bekannt sind sie unter Metropolitan Jazz Affair”. 2003 konnten sie mir ihrem Debüt ,,Lyon” auf sich aufmerksam machen. Viele mögen ja nicht den Ausdruck ,,NuJazz” – jedoch wissen alle was gemeint ist. Für den Aspekt ,,NuJazz” bei MJA ist der besagte Bruno Hovart zuständig. Während seine Kollegen die Instrumente bedienen baut er einen Groove darum, der Ansatzweise oft die Gefielden von House, Broken Beats oder HipHop hat – doch immer schön darauf achtet, kraftvoll jedoch nicht aufdringlich im Hintergrund zu agieren und dem organischen Jazz seiner Kombo nicht den Raum zu nehmen. Sehr schön auf ,,Fourmi Rouge” zu hören. Wobei ,,Roaming” zu Arg an der Vergangenheit und dem damit verbundenen Acid Jazz-Mix kratz. Laut Pressetext erinnert das Vocalstück ,,You can dig” an D’Angelo und den späten Horace Silver. Das ist so weit gegriffen wie ein Hartz 4-Hustler nach einer Million. Ansonsten gib es hier aber auch überhaupt nicht mehr zu meckern. Es ist raffinierter und sauber kombinierter Groove der immer noch mehr Jazz als eine andere Zutat intus hat. Und das macht ihn so leicht und flockig. Frühlingsgefühle.

Peter Hagen (Jazzriots)

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