Review

Mr.Konfuze & Lunatic: On the Beatbox

Mr.Konfuze & Lunatic: On the Beatbox

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Gerade in den letzten Jahren hat der NuFunk die globalen Tanzflächen beglückt. Protagonisten wie Quincy Jointz oder Featurecast haben die Liebe zum alten Funk eine neue Note gegeben und die alten Breaks zeitgenössisch aufgepimpt. Oft hat man sich hier in geschmeidiger Mashup-Manier alten Kultbreaks und traditionellen Melodien bedient. Inzwischen geht das Business der Aktivisten um Fort Knox Five, Good Groove (respektiv Ghetto Funk) oder Bomb Strikes nun mehr in Richtung Electro. Die englischen Djs und Soundtüpftler sind aktuell eine Ausnahme. Sie haben noch den Pulsschlag von Jams und Breakdance-Battles in ihren Adern pochen und verstecken das nicht. Sympathisch und voller Energie bauen sie in ihre Uptempo- Breakbeats Bekanntes wie Unbekanntes. Natürlich ist das alles keine Innovation – aber gerade hier liegt ja der Charme. Analog zu den Kollegen Marc Hype & Jim Dunloop machen sie keinen Hehl aus ihre Leidenschaft für den satten Funksound der Blockpartystimmung und die Liebe für die alte Schule des HipHop. Hier treffen Live-Instrumentalisierungen auf gechoopte Samples aus der Klassikerkiste und fusionieren mit gekonnten Scratches. Auf 12 Songs rocken sie wie wenn es kein Morgen mehr geben würde. Besonders das Stück „Keep my soul tight“ , auf dem der ewigen Saloul-Klassiker “Let no man put asunder” von First Choice verarbeitet wird, gehört wohl zu den bombigsten Partyknaller des Jahres – auch wenn man kein PVC-Boden für einen Helikopter braucht. Dig this! Doppel-Vinyl!

Peter Hagen

Mr. Konfuze & Lunatic – On The Beatbox by Nova Gain Records


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