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Nathan Davis: The Best of Nathan Davis 1965-1976

Nathan Davis: The Best of Nathan Davis 1965-1976

Der 1937 geborene Saxophonist Nathan Davis gehört zu den wichtigsten Kräften des Jazz. Im Gegensatz zu seinem populäreren Kollegen erreicht er nie den Status, der ihm eigentlich für seine Arbeit gebührt.

Das Londoner Jazzman-Imprint hat sich es zur Aufgabe gemacht diesem Künstler ein Zusammenstellung zu widmen, die sein Schaffen aus den kreativen Jahren zwischen 1965 und 1976 zu dokumentieren. Davis spielte mit nahezu allen relevanten Nachkriegs-Jazzgrößen von Dizzy Gillespie, Don Byas, Donald Byrd, Eric Dolphy, Art Barkley, Kenny Clarke bis Ray Charles zusammen und nahm mit viele auf. Viele seiner Arbeiten wurde damals nur in bestimmten Ländern in kleinen Auflagen veröffentlicht – das soll sich jetzt durch diese Scheibe etwas ändern. Vor allem in den 60er Jahren kehrte Davis den USA den Rücken zu und spielte und lebte in Europa. So entstanden hier unzählige Aufnahmen, die unter Sammlern begehrter und gesuchter sind, als Mohnblumen im Kolumbien. Diese Werke entstanden in Ländern wie der Türkei, Deutschland oder Frankreich.

Wegweisend werden heute seine innovativen und modernen Improvisationen und Kompositionen bezeichnet. Letztlich war er vor allem ein Vertreter des Hard Bop, den er auch leidenschaftlich spielen und verbreitete. Experten sehen in ihm und seinem Ansatz von Musik eine selten gespielte Tiefe im freien, spirituellen Jazz – aber auch mit gekonnten Ausflügen in die Worldmusic oder den Funk.

Peter Hagen

Veröffentlicht am

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