Olala, die kleinen Franzosen kommen! Und wie! Wetten, dass Bruno, Camille, Matthieu und Vincent in ein paar Jahren da stehen, wo Mando Diao heute sind:
Geachtet von der Musikpresse und beachtet von Mainstream-Medien, jugendliche Helden und gereifte Musiker in Einem. Wobei, was Können und musikalische Cleverness angeht, keiner der üblichen Indierock-Verdächtigen den vier Jungs aus Paris das Wasser reichen kann: Ihr fabelhaftes Debutalbum „Moderne Incidental“ bietet zeitgemäß tanzbaren Rock mit deutlichen Power-Pop und Wave-Anleihen aus den Spätsiebzigern, exzellente, vielschichtige Gitarrenarbeit von Camille, wuchtige Basslines von Keyboarder Matthieu – und Drummer Alexis befreit seinen 4/4-Beat von jeglicher Ödnis. Sänger Bruno ist dank mehrjährigem US-Aufenthalt akzentfrei, bekennender David Bowie Fan und bei Live-Gigs das Objekt der Begierde weiblicher Fans. Übrigens sein Tipp:
No sex before the show! Hinterher wäre es viel energetischer. Ja ja, diese Franzosen…
Jo Neckermann