Review

Poolstar: IV

Poolstar: IV

ÄRZTE-Bassist Rodrigo González lies es sich nicht nehmen den neuen Longplayer der dynamischen Vier aus Berlin zu produzieren – kein Wunder, supporteten Poolstar schon so manches Konzert der Ärzte. Frech, geradeaus und durchaus anglo-amerikanisch klingend vereinen Poolstar sonnigen Mainstram-Punk a la Green Day, den Berlin-Rotz der Beatsteaks und die gar nicht leise Ironie der Hives. Der ganze Punk-Stew wird mit einem Schuss Emo abgeschmeckt, ein Löffel Power-Pop dazu – das schmeckt und macht stark! Die Präsentation dieses Klangmenüs ist über alle Zweifel erhaben: Spielwitz und -können gehen hier mit sympathischem Stimm-Material und originellen Produktionsideen Hand in Hand. Eines der besten deutschen Tonprodukte 2009, an diesem Album stimmt einfach alles! Tipp: das Zweieinhalb-Minuten-Finale des letzten Stückes „Silverspoon“ laut hören – Festival-Stimmung pur!

Jo Neckermann

Veröffentlicht am

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